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Schädlingsbekämpfung

Lieber gleich den Profi rufen!

Ein Kaskadeneffekt kann nur durch Einsatz von professionellen Methoden und ordentlicher Arbeit verhindert werden!

In der Schädlingsbekämpfung haben wir jeden Tag mit vielen unterschiedlichen Schädlingen und Gefahrstoffen zu tun. Daher weiß Ich als Schädlingsbekämpfer auch anders zu helfen.

Jeder Schädling hat seine ganz eigene Art und Weise der Bekämpfung, deshalb ist auch die passende Präparatewahl und die Planung von weiterführende Maßnahmen essenziel wichtig.

Weshalb auch qualitativ hochwertige Präparate und Stoffe einen hohen Stellenwert haben.

Ich setze ausschließlich auf Marktführende Präparate und auf neueste Techniken zur Schädlingsbekämpfung um Ihnen einen erstklassigen Service bieten zu können.

Auch für Sie hat sich in der Vergangenheit einiges geändert. Wie Sie eventuell schon bemerkt haben, sind in der Vergangenheit fast alle brauchbaren Schädlingsgifte aus dem freien Handel verschwunden. Dies hat mit neuen schärferen Gesetzen und Auflagen zu tun. Damit wird auch der Verkauf an nicht Sachkundige Anwender untersagt.

Bitte sehen Sie davon ab selbst Hand an zu legen, da sich dadurch die Situation deutlich verschlechtern kann.

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Meine Dienstleistungen

Neben den klassischen Giftködern und Sprays biete ich auch alternative Bekämpfungsmöglichkeiten an.

Wildtiervergrämungen

Wildtiere wie Marder, Iltis und Wildschwein dürfen wir Schädlingsbekämpfer nicht bekämpfen. Dies unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland zwar etwas aber hier in BW und Hessen sind Bekämpfungen untersagt. Daher entfällt der Einsatz von Giften. Allerdings was uns frei bleibt sind so genannte Vergrämmungen. Dabei werden Stoffe ausgebracht, welche eine unangenehme Wirkung auf das Tier ausüben. Meist geschieht dies über Gerüche. Diese Methodik wird auch von mir ausgeübt. Zudem werden wir auch den Ursprung des Problems suchen und soweit möglich beseitigen.
Bitte sehen Sie davon ab, Fang- oder Tötungsfallen auszulegen. Falls dies zur Anzeige und/oder Verurteilung kommen sollte, so sind diese Strafen empfindlichst.

Sprühdesinfektionen

Haben Sie bedenken zu verunreinigten Oberflächen und vermuten fiese Bakterien oder Viren dort?
Deshalb biete ich unter anderem auch Sprühdesinfektionen für Oberflächen an.
Jedoch bitte beachten Sie, dass Sprühdesinfektionen nicht geeignet sind, um sie auf Stoffen anzuwenden. Hier bleibt nur das Waschen.
Bei dem Verfahren nutze Ich hochwertige Stoffe von Schülke und bringe diese großflächig aus. Dabei werden Bakterien sowie als auch Viren bekämpft. Eine Neuvermehrung wird dadurch verzögert. Nach der Behandlung muss der Raum für 2 Stunden geräumt und gelüftet werden.

Wespen

Wespen

Wespen gehören zu den Insekten, die jedes Kind kennt. Dies liegt wohl in erster Linie an ihrer auffallenden, Färbung und dem unverwechselbaren Geräusch, das sie beim Fliegen erzeugen. Was aber kaum einer weiß, ist dass sich Allergien auch im laufe eines Lebens erst durch Stiche dieser Tiere entwickeln können. Auch die Lebensweise der Tiere ist nicht gewöhnlich. Im Frühjahr sind Wespen in erster Linie Eiweißfressend und wenig interessiert an uns Menschen. Dies ändert sich aber zum Spätjahr! Dadurch das Wespenköniginnen in der Regel nur ein Jahr alt werden, hören sie auch im Spätjahr das Legen auf. Dadurch verändert sich auch das Verhalten des Schwarmes. Wespennester werden zum Spätjahr hin zunehmend zuckerliebend und genau dies ist auch die Zeit, wo es die meisten Probleme gibt. Daher beachten Sie: Was im Frühjahr oder aktuell noch kein Problem ist, kann wahrscheinlich noch zu einem werden. Falls Sie Wespennester am Haus oder in der Nähe zu Kindern entdecken, zögern Sie nicht einen Profi hinzu zu ziehen. Bei rechtzeitigen Maßnahmen kann man ein töten von Nestern vermeiden, indem man sie umzieht. Später ist dies nicht mehr so einfach möglich und meist bleibt dann auch nur die Bekämpfung.

Daher kontaktieren Sie mich frühzeitig und ich berate Sie gerne! Auch können Maßnahmen getroffen werden um einen befall im neuen Jahr zu vermeiden.

 

Ratten

Wanderratte

Wer kennt sie nicht, die kleinen braun-grauen Racker.
Ein Rattenbefall wird meist so lange auf die leichte Schulter genommen, bis der Befall enorme Größen annimmt. Dadurch das Ratten sehr soziale Tiere sind, können auch einzeln auftretende Tiere die ganze Familie nach sich ziehen. Vermeiden Sie stehts befallsfördernde Umstände zu schaffen. Auch können Ratten Krankheiten übertragen und zu weiteren hygienischen Problemen führen. Eine einzige weibliche Ratte kann bis zu 200 Nachkommen im Jahr hervorbringen. Somit sind unentdeckte Befälle auch stets ein Risiko. Wanderratten gelten als Allesfresser und können daher auch im Kanal überleben. Somit können sie sich auch flächendeckend etablieren, falls nicht unternommen wird.

Zögern Sie nicht einen Profi zu Rat(t)e zu ziehen. Ich berate Sie gerne!

 

Pharaoameisen

Pharaoameise

Es handelt sich hierbei um winzig kleine, hellbraun gefärbte Tiere, die mit bloßem Auge kaum zu sehen sind.
Mit rund 2 mm Länge bleiben sie wesentlich kleiner, als z. B. die im Garten lebende Schwarzgraue
Wegameise. Pharaoameisen gehören zu den sog. Knotenameisen, bei denen der mittlere Körperabschnitt
durch 2 knotenförmige Körperglieder mit dem Hinterleib verbunden ist. Dieses Detail ist
allerdings nur unter dem Mikroskop gut zu erkennen.

Die Kolonien der Pharaoameise bestehen aus unzähligen Arbeiterinnen und bis zu 2.000 Königinnen. Die
Arbeiterinnen leben meist nur wenige Wochen. Die Königinnen können bis zu einem Jahr alt werden. Die
einzige Aufgabe der Königinnen ist es Eier abzulegen. Die aus diesen Eiern schlüpfenden Larven werden
dann von den Arbeiterinnen aufgezogen. Nachwuchs wird das ganze Jahr über produziert. Die Ernährung der
Tiere ist ausgesprochen vielseitig. Es wird sowohl eiweißhaltige, als auch kohlenhydratreiche Nahrung
genutzt. Die Nester werden z. B. hinter kaputten Fliesen oder in Hohlräumen im Mauerwerk angelegt. In
Krankenhäusern hat man Kolonien sogar schon in Infusionsschläuchen gefunden!

Pharaoameisen kommen weltweit vor. Ursprünglich stammen sie aus tropischen bzw. subtropischen
Regionen. Daher können sie den Winter in unseren Breiten nur in beheizten Gebäuden überleben. Sie
bevorzugen warme, feuchte Räume mit einer Durchschnittstemperatur von mehr als 26°C. In
Privatwohnungen findet man die Tiere häufig in Küchen und Badezimmern. Leider treten diese
Hygieneschädlinge oft auch in Krankenhäusern, Bäckereien oder anderen lebensmittelverarbeitenden
Betrieben auf.

Da diese Ameisen so winzig sind, wird ein Befall leider oft erst dann bemerkt, wenn die Tiere in Massen
auftreten. Die Verschleppung kleiner Völker kann z. B. durch befallene Lebensmittel, Tierfutter oder sogar
Wäsche aus der Wäscherei erfolgen. In größeren Wohnanlagen wandern die Tiere entlang der Heizungs- und
Warmwasserrohre von einer Wohnung zur nächsten. Dies bedeutet, dass man sich vor einem Befall kaum
schützen kann.

Pharaoameisen sind gefährliche Hygieneschädlinge, da sie zahlreiche Krankheitserreger übertragen können.
Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass die Tiere so gefährliche Bakterien wie Salmonellen,
Streptokokken und Staphylokokken übertragen können. Diese Schädlinge müssen daher unbedingt bekämpft
werden – egal ob sie in Privatwohnungen, lebensmittelverarbeitenden Betrieben, Gaststätten oder
Krankenhäusern auftreten.

Um Pharaoameisen wirksam und nachhaltig zu bekämpfen, müssen Bekämpfungsmaßnahmen großflächig
und über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden. Im Handel sind hierfür verschiedene Präparate
verfügbar. Aufgrund der Befallsintensität ist es fast immer erforderlich einen Profi einzuschalten. Betriebe,
die Mitglied in einem Berufsverband sind, wissen genau, welche Produkte zur Bekämpfung dieser Schädlinge
in Ihrem ganz speziellen Fall eingesetzt werden müssen.

Orientalische Schaben

Orientalische Schabe

Die Orientalische Schabe (Blatta orientalis) ist dunkelbraun bis schwarz gefärbt. Weibchen erreichen eine
Größe von bis zu 3 cm. Männchen werden maximal 2,5 cm lang. Weibchen besitzen nur noch winzige
Flügelreste. Bei den Männchen bedecken die Flügel immerhin noch 2 Drittel des Hinterleibs (s. Abb. 1).
Aufgrund dieser verkümmerten Flügel kann man die Orientalische Schaben gut von der Amerikanischen
Schabe, der Deutschen Schabe oder der Braunbandschabe zu unterscheiden. Alle diese Arten haben nämlich,
im Gegensatz zur Orientalischen Schabe, vollständig entwickelte Flügel.

Diese Schädlinge halten sich besonders gern in feuchtwarmen Bereichen auf. Tagsüber verstecken sie sich z.
B. in der Kanalisation oder hinter kaputten Fliesen. Häufig findet man sehr viele Tiere aller Altersklassen in
einem solchen Versteck. Nachts werden die Tiere aktiv und gehen auf Nahrungssuche. Die Lebenserwartung
dieser Insekten ist relativ lang und kann bis zu 2 Jahre betragen. In dieser Zeit kann ein einzelnes Weibchen
knapp 200 Eier produzieren. Die Eier werden in einer sehr harten Eikapsel abgelegt, in der sie hervorragend
gegen äußere Einwirkungen geschützt sind (s. Abb. 2).

Wie viele andere Schädlingsarten ist auch die Orientalische Schabe weltweit verbreitet. Da die Tiere
ursprünglich aus tropischen Regionen stammen, findet man sie vor allem dort, wo feuchtwarme Bedingungen
herrschen, wie z. B. in Tropenhäusern von botanischen oder zoologischen Gärten oder in Schwimmbädern.
Da die Tiere im Vergleich zu anderen Schabenarten relativ schlecht klettern können, liegen ihre Verstecke
meist im Bodenbereich in schadhaftem Mauerwerk, hinter kaputten Fliesen, Wandverkleidungen, Türzargen,
Scheuerleisten, in Leitungsschächten oder Abwasserleitungen.

Leider kann man sich kaum vor einem Befall mit Schaben schützen. Immer wieder kommt es vor, dass man
sich diese Tiere mit gebrauchten Elektrogeräten oder mit befallenen Nahrungsmitteln ins Haus holt. Auch aus
einem Urlaub am Mittelmeer oder in den Tropen werden die Tiere häufig unbemerkt eingeschleppt. In großen
Wohnanlagen können sich die Tiere über Versorgungsschächte von einer Wohnung zur nächsten ausbreiten.
Hier helfen nur systematische Bekämpfungsmaßnahmen um diese Schädlinge wieder los zu werden. Nur
wenn im gesamten Gebäude über mehrere Monate hinweg eine professionelle Schabenbekämpfung
durchgeführt wird, kann der Befall wieder beseitigt werden.

Orientalische Schaben, die oft auch Küchenschaben genannt werden, können zahlreiche
Infektionskrankheiten übertragen. Man hat z. B. festgestellt, dass Bakterien über viele Stunden hinweg am
Körper der Schädlinge haften bleiben können. Krankheitserreger werden auch über den Kot ausgeschieden.
Weniger bekannt ist, dass der Kot dieser Hygieneschädlinge Allergien auslösen kann.

Zur Schabenbekämpfung wird eine Vielzahl von Fraßködern und Insektensprays angeboten. Da es recht
schwierig ist, einen Schabenbefall vollständig zu beseitigen sollte man einen professionellen
Schädlingsbekämpfer mit den Bekämpfungsmaßnahmen beauftragen. Schädlingsbekämpfungsunternehmen,
die einem Berufsverband angehören, wissen genau welche Methoden und Präparate im jeweiligen Einzelfall
geeignet sind und kennen sich auch mit den rechtlichen Aspekten der Schädlingsbekämpfung bestens aus.

Bettwanzen

Bettwanze

Bettwanzen sind rostrot bis dunkelbraun gefärbt. Es sind Parasiten welche bei uns Menschen Blut saugen und 4-6 mm (Adult) groß werden.
Bettwanzen haben eine extreme Vermehrungsrate und ein einziges Weibchen kann in ihrem Leben bis zu 300 Eier ablegen. Dadurch das es Insekten sind, kann sich auch ein einziges Weibchen ohne die Anwesenheit eines Männchens vermehren. Daher OBACHT im Urlaub oder Übernachtungen außerhalb. Durch die Globalisierung können die Tiere heute überall vorkommen. Egal ob Hotel, Ferienwohnung oder Alpenhütte, Bettwanzen sind öfter zugegen als man denkt. Daher Augen auf! Finden Sie an Schlafstätten Tiere oder deren Überreste so sollten Sie sich eine andere Bleibe suchen. Die Tiere sind nachtaktiv und ernähren sich von Menschenblut. Von dem Schlupf bis zur ausgewachsenen Wanze kann es ca. 6 Wochen dauern. Auch bei Abwesenheit des Wirtes können die Tiere bis zu 1,5 Jahre hungern, ohne dabei zu sterben.
Daher gilt: Bei befall kann nur noch ein Profi wirklich Abhilfe schaffen. Ich setze hierbei auch auf physikalische thermische Verfahren und kann dabei auch durch minimalen Einsatz von Giften ein maximales Ergebnis erzielen. Dazu auch Preislich ein deutlicher Unterschied zu den Mitwettbewerbern.

 

Braune Wegameisen

Braune Wegameise

Die Arbeiterinnen von Lasius brunneus, wie die Art mit wissenschaftlichem Artnamen heißt, werden nur 3
bis 4 mm groß. Der Kopf der Tiere ist hell bronzebraun. Der mittlere Körperabschnitt ist gelblichbraun und
der Hinterleib dunkelbraun bis schwarzbraun (s. Abb. 1). Auf den ersten Blick ähneln sie den Arbeiterinnen
der Schwarzgrauen Wegameise. Männchen und Weibchen werden deutlich größer als die Arbeiterinnen und
besitzen im Gegensatz zu diesen Flügel (s. Abb. 2). Nach der Begattung werfen die Weibchen ihre Flügel
rasch ab und ähneln somit den Arbeiterinnen. Die Männchen sterben kurz nach der Begattung.

Diese Ameisen legen ihre Nester und Brutkammern oft in morschem Holz an. Im Gegensatz zu Termiten
können sie Holz nicht verdauen – das Holz wird also von den Ameisen nicht gefressen wie viele Menschen
fälschlicherweise oft annehmen. Die Arbeiterinnen sammeln regelmäßig Honigtau von Blattläusen oder
Rindenläusen. Nur gelegentlich werden auch Insekten oder deren Larven erbeutet und gefressen. Die
geflügelten Männchen und Weibchen schwärmen von Ende Mai bis Anfang August in der Zeit zwischen 5.00
und 14.00 Uhr.

Die Braune Wegameise kann in Deutschland überall dort vorkommen, wo es Laubgehölze gibt – vor allem in
Wäldern, aber auch in Parks oder Gärten. In schattigen Nadelwäldern findet man diese Ameisenart nur selten.
Problematisch ist, dass diese Ameisenart regelmäßig auch als ernstzunehmender Materialschädling in
Gebäuden auftritt.

Diese Ameisenart ist in ganz Deutschland weit verbreitet und die Jungköniginnen kommen nach dem
Hochzeitsflug regelmäßig auch in Häuser und Wohnungen um hier eine neue Kolonie in Holz oder
Dämmmaterial zu gründen. Daher ist es im Grunde genommen nicht möglich einen Befall zu verhindern.
Holz, das trocken ist, wird aber in der Regel kaum von dieser Ameisenart befallen. Häufig siedeln sich diese
Ameisen dort an, wo Holz durch Wasser aufgeweicht (Wasserschaden!) und von Pilzen befallen wurde.

Die Braune Wegameise gilt als gefährlicher Materialschädling. Die Art kommt regelmäßig in Häusern vor,
wo sie sowohl morsche als auch intakte Balken aushöhlt. Häufig bewohnt die Art Zwischendecken, wo sie
ihre Nester in Dämmstoffen wie z. B. Styropor anlegt. Die Arbeiterinnen laufen meist in Spalten und
vermeiden es freie Flächen zu überqueren. Aus diesem Grund fallen die Ameisen im Haus häufig erst dann
auf, wenn die geflügelten Männchen und Weibchen das Nest verlassen.

Ameisen können mit Kontaktinsektiziden und Fraßködern bekämpft werden. Hier hält der Handel zahllose
Produkte bereit. Schädlingsbekämpfungsunternehmen, die einem Berufsverband angehören, wissen genau
welche dieser Produkte sich besonders gut zur Bekämpfung der Braunen Wegameise eignen. Außerdem
erfahren sie hier, ob es sich tatsächlich um diese Ameisenart handelt und nicht möglicherweise um die recht
ähnliche, aber meist harmlose Schwarzgraue Wegameise. Vom Laien sind die verschiedenen Ameisenarten
nicht auseinander zu halten. Hinsichtlich der richtigen Bekämpfungsverfahren gibt es aber gravierende
Unterschiede.

Deutsche Schaben

Deutsche Schabe

Die Deutsche Schabe (Blattella germanica) hat einen flachen Körper, kräftige Beine, lange Fühler und wird
bis zu 1,5 cm lang. Obwohl diese Insekten auffällige Flügel haben können sie nicht fliegen. Auffällig sind 2
dunkle Längsstreifen auf dem Halsschild (s. Abb. 1). Die jungen Schaben sehen den ausgewachsenen Tieren
recht ähnlich, allerdings haben Jungtiere noch keine Flügel.

Die Tiere sind fast ausschließlich nachts aktiv und leben bei uns hauptsächlich in beheizten Gebäuden.
Tagsüber verstecken sie sich z. B. unter kaputten Fliesen, hinter Fußleisten, Elektroherden oder
Kühlschränken. Als Allesfresser fressen sie alles, was auch dem Menschen schmeckt. Außerdem können sie
sich von Tierfutter, Lebensmittel-Abfällen oder sogar Kot ernähren. In beheizten Räumen vermehrt sich diese
Schabenart das ganze Jahr über. Die Weibchen legen ihre Eier in sog. Eipaketen ab. In diesen perfekten
Schutzhüllen sind die Eier hervorragend vor Insektensprays und hohen oder tiefen Temperaturen geschützt.

Ursprünglich stammt die Deutsche Schabe aus den Tropen bzw. Subtropen. Mittlerweile kommt sie aber auf
der ganzen Welt vor. In wärmeren Gegenden lebt sie im Freiland. In kälteren Regionen der Erde kann sie nur
in beheizten Gebäuden überleben. Überall aber findet man sie als typischen Kulturfolger in direkter
Nachbarschaft des Menschen. Sehr häufig kommen die Tiere in Studentenwohnheimen, Hallenbädern,
Kasernen, großen Wohnanlagen, Bäckereien oder anderen Lebensmittelbetrieben vor. In Privatwohnungen
findet man die Deutsche Schabe oft in der Küche oder im Badezimmer.

Leider kann man sich nur sehr bedingt vor Schaben schützen. Aus dem Urlaub werden die Tiere häufig
unbemerkt eingeschleppt. Manchmal gelangen die Schaben auch mit gebrauchten Elektrogeräten oder mit
Nahrungsmitteln ins Haus. In großen Wohnanlagen können sich die Tiere problemlos von einer Wohnung zur
nächsten ausbreiten. Hier hilft nur ein gemeinsames Vorgehen um diese Schädlinge wieder los zu werden.
Nur wenn im gesamten Gebäude über mehrere Monate hinweg eine professionelle Schabenbekämpfung
durchgeführt wird, kann der Befall wieder beseitigt werden.

Deutsche Schaben verbreiten Bakterien, Einzeller oder Schimmelpilze und können gefährliche
Infektionskrankheiten wie Salmonellen-Erkrankungen, Hepatitis, Typhus oder Tuberkulose übertragen.
Außerdem kann der Kot dieser Tiere beim Menschen Allergien hervorrufen. Wenn Schaben in elektrische
Geräte wie Computer eindringen, können sie einen Kurzschluss auslösen.

Zur Schabenbekämpfung werden Fraßköder und Insektensprays angeboten. Mit giftfreien Klebefallen kann
man einen Befallsnachweis führen. Da die Bekämpfung von Schaben allgemein recht schwierig ist, sollte man
damit einen professionellen Schädlingsbekämpfer beauftragen. Schädlingsbekämpfungsunternehmen, die
einem Berufsverband angehören, wissen genau welche Methoden und Präparate im jeweiligen Einzelfall
eingesetzt werden müssen und kennen sich auch mit den rechtlichen Aspekten der Schädlingsbekämpfung
bestens aus.

Hausmäuse

Hausmaus

Die Hausmaus (Mus musculus) ist ein kleines Nagetier mit einer Gesamtlänge von maximal 20 cm. Ungefähr
die Hälfte davon entfällt auf den Schwanz. In Deutschland leben drei verschiedene Unterarten. Das Fell der
häufigsten Unterart ist auf dem Rücken dunkelgrau und auf dem Bauch nur unwesentlich heller gefärbt. Das
Gewicht ausgewachsener Tiere beträgt nur rund zwanzig Gramm.

Hausmäuse sind äußerst vermehrungsfreudig. In beheizten Gebäuden sorgen diese Nagetiere das ganze Jahr
über für Nachkommen. Ein einzelnes Weibchen kann pro Jahr knapp 50 Junge zur Welt bringen! Die jungen
Hausmäuse können bereits im Alter von nur 45 Tagen geschlechtsreif werden und bald darauf selbst wieder
für Nachwuchs sorgen. Obwohl Hausmäuse Allesfresser sind, fressen sie bevorzugt Getreide oder
Getreideprodukte. Hausmäuse sind dämmerungs- und nachtaktiv, leben in Familienverbänden und verteidigen
ihr Revier gegen fremde Rudel. Im Haus leben diese Schädlinge häufig in Zwischendecken oder anderen
Hohlräumen, wo sie ihre Gänge in Dämmmaterial wie Styropor nagen.

Ursprünglich war die Hausmaus nur in Vorderasien heimisch. Nach und nach wurden die Tiere im Gefolge
des Menschen aber weltweit verbreitet. Die Art lebt meist in Gebäuden bzw. in der Nähe menschlicher
Siedlungen. Regelmäßig kommen Hausmäuse auch in Feldscheunen vor, in denen Stroh oder Heu gelagert
werden.

Hausmäuse kommen häufig durch nicht richtig schließende Türen in das Haus. Wenn sie hier
Versteckmöglichkeiten, Nistmaterial und Nahrung finden, können sie sich leicht im Haus ansiedeln. Generell
lässt es sich nicht absolut verhindern, dass diese kleinen Nagetiere, die selbst durch weniger als ein
Zentimeter breite Spalten schlüpfen können, in das Haus eindringen.

Hausmäuse richten z. B. in Getreidelagern, Lebensmittelbetrieben oder Supermärkten Schäden an, indem sie
Nahrungsmittel annagen und verschmutzen. Hausmäuse müssen unbedingt bekämpft werden, da sie
gefährliche Infektionskrankheiten übertragen können. Bakterien werden vor allem über Kot und Urin
ausgeschieden. Darüber hinaus können die Tiere durch das Benagen von Isolierungen beträchtliche Schäden
an elektrischen Leitungen anrichten.

Zur Bekämpfung setzt man Schlagfallen und vergifteten Köder ein. Diese Köder enthalten Wirkstoffe, die die
Blutgerinnung verhindern. Da die Wirkstoffe auf Mensch, Haus- und Wildtiere den gleichen Effekt haben,
sollte man schon aus rechtlichen Gründen einen geprüften Schädlingsbekämpfer mit der Bekämpfung
beauftragen. Damit die Bekämpfung Erfolg hat, muss man den Tieren gleichzeitig Nahrung und
Versteckplätze entziehen. Unternehmen, die einem Berufsverband angehören, wissen genau welche Methoden
und Präparate im Einzelfall angewandt werden müssen und kennen sich auch mit den rechtlichen Aspekten
der Schadnagerbekämpfung bestens aus.

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